Jessi schreibt ein Buch #jessiwortliebe CategoriesZAUBERWORT

Jessi schreibt ein Buch #jessiwortliebe

Heute stellen wir euch das Buchprojekt von Jessika Fichtel vor

Jessika haben wir bereits in die Riege von Who-Is-Who gepackt. Die gebürtige Eisenacherin lebt, bloggt und schreibt in Erfurt. Ihr Blog Feels Like Erfurt hat eine ähnliche Message wie unser Zauberer. Jessi berichtet über Kulturelles, Interessantes, porträtiert spannende Erfurter und schwärmt in den höchsten Tönen über die Stadt Erfurt.

Heute geht es aber um ihr neuestes Projekt: Jessi schreibt ein Buch.
Wie es dazu kam und wie sie da heran geht, lest ihr hier in ihrem Gastbeitrag:

„Ich schreib‘ dann mal ein Buch“: Zum Erstlingsroman auf Instagram

Der Wunsch, einen Roman zu schreiben, begleitet mich schon eine ganze Weile. Nicht wie ein fester Freund, der nie von meiner Seite weicht, sondern eher wie ein flüchtiger Bekannter, der mal in mein Leben tritt und kurz darauf wieder verschwindet. Ein eigenes Buch zu schreiben und auch tatsächlich in den Händen zu halten, war stets mehr Hirngespinst als Lebensziel, mehr Schnapsidee als fester Plan. Bis mir eines Tages der alles entscheidende Gedanke kam, der mich seither nicht mehr loslässt. Nun schreibe ich an meinem Erstlingsroman und lasse jeden, den es interessiert, via Instagram daran teilhaben.
Es war eigentlich nur eine fixe Idee und keine durchdachte Marketing-Aktion, einen Instagram-Account für mein Buch-Projekt anzulegen. Ich wollte einfach gern etwas haben, das mir auf angenehme Weise Feuer unterm Hintern macht. Im Beruf bin ich ein großer Fan von Deadlines, wenn es um meinen Roman geht eher nicht. Daher stand für mich von vornherein fest, dass ich mir selbst kein Datum setze, an dem die Story druckreif sein muss.

Mein kleiner „Mini-Blog“ auf Instagram
Um dennoch nicht antriebslos vor mich hin zu dümpeln, wurde schließlich „jessi_wortliebe“ ins Leben gerufen. Ich betrachte das Profil selbst als kleinen „Mini-Blog“. Hier berichte ich nicht nur aus dem Alltag einer Autorin (denn das ist tatsächlich mein Beruf), sondern teile auch meine Gedanken zu bestimmten Themen, die mehr oder weniger etwas mit meinem Projekt zu tun haben. Natürlich gibt es auch immer Infos über kleinere und größere Fortschritte, die mein Roman macht. Für mich ist dabei jedoch mindestens genauso wichtig, auch ehrlich mit den Rückschlägen umzugehen und diese nicht zu verschweigen. So hatte ich beispielsweise im November letzten Jahres eine massive Schreibblockade, die das Buchprojekt über mehrere Wochen komplett auf Eis gelegt hat. Anstatt zu schreiben, habe ich Plätzchen gebacken, Wanderungen unternommen, Bücher gelesen – und alles auf Instagram geteilt.
Mein Wunsch ist es, den Prozess des Buchschreibens, meinen ganz persönlichen Prozess, in all seinen Einzelheiten sichtbar zu machen – von der ersten Idee bis zum finalen Werk. Selbstverständlich sehe ich mich nicht als ikonenhaftes Paradebeispiel einer Buchautorin, doch denke ich, dass viele einen ähnlichen Weg wie ich gehen.

Der bewusste Schritt in die Öffentlichkeit
Die Entscheidung für ein solches Instagram-Profil blieb natürlich nicht folgenlos. Ich wusste genau: Wenn ich mein Hirngespinst, ein Buch zu schreiben, einmal öffentlich mache, dann ist ein Rückzieher nicht mehr so leicht möglich. Aber genau das hat mich so sehr gereizt. Ich war so überzeugt von meiner Roman-Idee, dass ich sie um keinen Preis aufgeben und wegwerfen wollte. Also musste ein Druckmittel her.
Mittlerweile ist es fast schon normal für mich, auf den Roman angesprochen zu werden. Das Interesse in meinem Umfeld ist groß, alle wollen gern wissen, wie es läuft, wie weit ich schon bin. Gern wird außerdem nach Details zum Genre und der Story gefragt. Was das angeht, halte ich mich aber noch bewusst bedeckt. Nur so viel: Ich schreibe an einem Gegenwartsroman. Der Kern der Geschichte dürfte jedem von uns bekannt vorkommen 😉

Instagram aktiv einsetzen
Nun ist es ja so, dass Instagram ein social Network ist. Und weil mir * sozial * immer sehr am Herzen liegt, möchte ich meine Follower gern in den Entstehungsprozess des Buches einbeziehen. So habe ich beispielsweise dazu aufgerufen, mir irgendwelche Begriffe – egal wie absurd und pseudowitzig – zu schicken, die ich dann in den Roman einbaue. Ich bin mir sicher, dass noch weitere Mitmachaktionen dieser Art folgen werden. Weil es Spaß macht, weil es meine Kreativität auf ein neues Level hebt und natürlich auch, weil ich so schon meine späteren Leser an mich und den Roman binde, ist ja ganz klar.
Ich weiß, dass ich mit meinem Vorhaben, einen Roman zu schreiben, nicht den konventionellen Weg gehe. Aber wie langweilig wäre es denn, wenn das alle tun würden? Ich habe mich ganz bewusst für einen modernen, spannenden und vielleicht auch etwas gewagten entschieden und ehrlich gesagt weiß ich absolut noch nicht, wohin er mich führen wird. Aber genau das macht die ganze Sache ja so reizvoll.
Du möchtest mich gern auf meinem Weg von der ersten Idee zum fertigen Roman begleiten? Dann folge mir gern auf Instagram.

Foto: Sandra Jähnert

 

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